Zu meiner Person:

ichIn einer schweren Krise,  bei einer Scheidung aus meiner ersten Ehe, bei der ich den Kontakt zu meinem damals zweijährigen Sohn verlor, bin ich 1988 im Pfalzklinikum Klingenmünster gelandet.
Dort hat man mich bei einem der Menschenversuche des damaligen Direktors drei Monate aufs Grausamste mit Nervengiften gefoltert.

Unter Anderem  erlitt ich einen Zungenschlundkrampf,
Bei diesem Phänomen kommt es zu grausamen und quälenden Verkrampfungen der Zunge und der Schlundmuskulatur.
Die Zunge wird hart, die Zungen- und Schlundmuskulatur verkrampft sich und die Zunge presst sich mit abwechselndem Herausstrecken und Einziehen an die Gaumenmuskulatur. 

Der Betroffene erlebt Todesangst und befürchtet zu ersticken.

Des Weiteren hatte ich unter dem was man dort  „Heilbehandlung“ nannte, monatelang unerträgliche Angstzustände, die man auf die „Erkrankung“ schob,
aber verschwanden als man die Dosis der Nervengifte reduzierte.

Ich lebte damals mehrer Wochen von Minute zu Minute.
Dreimal den Flur hin und herlaufen war die Zeiteinheit für eine Minute,

Danach war ich vollkommen am Ende von dieser „Heilbehandlung“ und habe  fast ein Jahr gebraucht mich davon zu erholen.

Meine „Entlassmedikation“, bestand aus:

  • Zwei  Neuroleptika,
  • einem Antidepressivum und
  • wegen dem daraus resultierenden Blutdruckabfall einem Medikament um den Blutdruck zu erhöhen.

Man erzählte mir:

  • ich wäre jetzt chronisch psychisch krank,
  • ich müsste mein Leben lang Medikamente einnehmen
  • und dürfte nie wieder Stress haben.

Ich hatte das Glück,

  • Intelligent genug zu sein,
    den Unsinn von einer chronischen Erkrankung, nicht zu glauben,
  • eine Familie zu haben die zu mir hielt,
  • Freunde zu haben,
  • einen Arbeitgeber zu haben der mich weiterbeschäftigte und förderte,
  • einen Arzt zu finden der mir das ganze Dreckszeug wieder absetzte.

Nach knapp  einem Jahr war ich wieder voll da.

Hätte ich,
wie viele Andere,
dieses Glück nicht gehabt,
wäre ich heute wahrscheinlich ein Wrack oder tot,
wie viele Andere.

Ich habe danach u. A.

  • Nachrichtentechnik studiert
  • wieder geheiratet
  • Mit meiner Exfrau eine Tochter bekommen
  • Ein Haus gebaut
  • mich wieder scheiden lassen
  • Psychologie studiert mit der Abschlussnote „Sehr Gut“
  • einige Zeit im geschäftsführenden Vorstand des Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. gearbeitet.
  • meine Suzuki GS 400 Bj.78 im Winter 2016/2017 wieder hergerichtet worauf ich besonders stolz bin.
  • und betreibe diesen Blog der 3 Jahre abgeschaltet war und nun wieder online ist.
  • In meiner Freizeit
    • fotografiere ich,
    • arbeite ehrenamtlich im Eine Weltladen
    • mache Touren mit einem meiner beiden Motorräder,

Wenn es eine Psychiatrie, meiner Ansicht nach,  gar zu arg treibt,
demonstriere ich dort mit meiner Ex-Freundin.
Wir sind hier ein sehr gutes Team und professionell ausgerüstet, wie die Bilder auf dem Blog zeigen.

Psychopharmaka nehme ich keine.

Dies alles als,  seit 1988 „Chronisch psychisch Kranker der nie wieder Stress“ haben sollte.

In meiner Krankenakte,
die ich mir später besorgte,
hatte meine Diagnose drei Fragezeichen.
Sie war mit Sicherheit falsch.

Die Diagnostik in Psychiatrischen Anstalten im Allgemeinen,
halte ich für esoterische Kaffeesatzleserei,
wobei es Psychiatrische Kliniken gibt die; nach meiner Ansicht  hevorragend arbeiten,
die ich auf Anfrage gerne mitteile.
Eine davon ist in einer Stadt an der Brenz,
eine Andere ist in einer Stadt an der Alsenz am Donnersberg,
eine Dritte in der Hauptstadt Berlin, deren früheren Leiter ein Werk verfasst hat, das, nach meiner Ansicht,   für jeden in Ausbildung befindlich Psychiater Pflichtlektüre sein sollte.
Es gibt aber auch noch einige Andere, die ich vielleicht gar nicht kenne.
Für Hinweise bin ich dankbar.